Getrocknete Tomaten


Zutaten:

  • 1kg Cocktailtomaten
  • 3-4 EL Weißwein
  • 3-4 EL Balsamico Bianco
  • 3-4 EL gutes, mildes Olivenöl
  • frischer Thymian
  • frische Minze
  • einen Hauch vom frischen Knoblauch
  • Zimt
  • Pfeffer
  • reichlich grobes Meersalz

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… und so könnt ihr wunderbare “eingelegte”, getrocknete Tomaten herstellen: 

Den Backofen auf 100 Grad Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tomaten waschen, halbieren oder vierteln und mit der Schale nach unten auf ein Blech mit Backpapier geben.

Ich liebe den süß-aromatischen Geschmack der kleinen Cocktailtomaten und habe deshalb die Kerne nicht entfernt. Auch der Strunk durfte bleiben. Bei größeren Tomatensorten wäre es ratsam, Strunk und Kerne zu entfernen. Großzügig mit Meersalz bestreuen und bei 100 Grad 3 Stunden im Backofen trocknen lassen.

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Anschließend werden die Tomaten ordentlich gepfeffert und mit Weißwein, Balsamico Bianco, frischem Thymian, gehackter Minze, Zimt und einen Hauch Knoblauch verfeinert. Dann die Tomaten für weitere zwei Stunden im Ofen trocknen lassen.

Tipp: Lasst die Backofentür einen Spalt geöffnet und klemmt einen Kochlöffel zwischen die Tür, damit die Feuchtigkeit abziehen kann. Die genaue Backdauer hängt von der Größe und der Saftigkeit der Tomaten ab.

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Ich mag meine getrockneten Tomaten etwas knusprig, ledrig und mit einer leichten „Restsaftigkeit“ der Kerne. Ihr könnt die Tomaten für einen herzhaften “Krosseffekt” aber gern noch etwas länger trocknen.

Luftdicht verschlossenen im Glas bleiben die getrockneten Tomaten im Kühlschrank bis zu 7 Monate haltbar und verfeinern Pastasaucen, Salate oder können auch einfach als wunderbarer Snack zum krossen Baguette genossen werden.

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IMG_5936Tipp: Ich habe nur wenig Olivenöl verwendet. Gebt einen großen Schuss gutes Olivenöl ins Einweckglas, um die getrockneten Tomaten abschließend einzulegen.

Ich bin wirklich verliebt in dieses Rezept. Übrigens wurden Tomaten in Frankreich früher auch liebevoll “pommes d’amour” genannt. Wegen einer angeblich aphrodisischen Wirkung. Passt doch wunderbar, oder?

Chili Sin Carne

Zutaten:

100g Sojagranulat + Wasser zum Einweichen
etwa 300ml Gemüsebrühe
etwas Olivenöl
1 Zwiebel
1 rote Paprika
3 Knoblauchzehen
1 großes Glas Kidneybohnen
1 kleines Glas Mais
1 großes Glas Tomatenstückchen
4 EL Tomatenmark
1 Möhre
1 Stange Lauch
Mayoran
2 rote Chilischoten
Chilipulver
Oregano
Thymian
Salz
Pfeffer
Tabasco
Zimt
Agavendicksaft
Zucchini-Spaghetti (dünsten)
1 Flasche Dornfelder
Optional: Salat, Tacos, Avocado

Zubereitung:

Sojagranulat nach Packungsanleitung in heißem Wasser einweichen (meist etwa 10 Minuten).

Zwiebel, Knoblauch und Chili klein schneiden und in einem großen Topf oder einer sehr tiefen Pfanne in etwas Öl anbraten. Möhre, Paprika und Lauch ebenfalls klein schneiden und, ebenso wie das Sojagranulat, mit in die Pfanne geben, wenn die Zwiebeln leicht glasig sind.

Nach etwa 5 Minuten die Tomatenstückchen, Mais, Bohnen, Tomatenmark und Gewürze (Oregano, Thymian, Majoran, Salz, Pfeffer und Tabasco – ich habe keine Mengenangaben gemacht, da die schärfe besser jeder selbst entscheiden sollte) hinzugeben. Die Gemüsebrühe auch mit unterrühren und dann alles zusammen etwa 35 Minuten unter stetigem Rühren köcheln lassen.

Ergibt eine riesen Menge Chili sin Carne, die sich auch gut nochmal am nächsten oder übernächsten Tag in der Mikrowelle oder auf dem Herd erhitzen lässt :)

Das Original-Rezept findet ihr hier www.veganguerilla.de/chili-sin-carne/